1945 übernahm Heinz Schulz eine alte Küchenbaracke im ehemaligen Seefliegerhorst Hörnum und rüstet sie als Malerwerkstatt um.
Eine weitere Nutzung ergab sich, da sich Freunde, Nachbarn und Bekannte immer häufiger in der Werkstatt trafen und bei alkoholfreien Getränken "intensive Inselgespräche" führten.
Nicht lange, und Heinz Schulz stellte den ersten Spielautomaten auf und schon war die Baracke als "Heinz Hölle" bekannt.
Die Entwicklung ging weiter ...
... es blieb nicht nur bei alkoholfreien Getränken und so war der Weg zur professionellen Gastronomie vorgegeben. Heinz Schulz machte aus seinem Hobby seinen Beruf, immer mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Adele.
Das Getränke- und Spielautomatenangebot wurde größer, der Name änderte sich in "Glückspilz" bis schließlich ca. 1959 ein rostiger Anker vor dem Haus Platz fand und damit der endgültige Name gefunden war.
Karla und Gisbert übernahmen 1978 ...
... die Regie im "Rostigen Anker", nachdem sie bereits einige Jahre gemeinsam mit Heinz Schulz die Gäste betreut hatten.
Äußerlich veränderte sich das Anwesen Blankes Tälchen 8 in Hörnum ständig.
Nachdem 1971 das Appartementhaus angebaut und der Gastraum erweitert wurde, stockte man 1980 die einstige Baracke auf.
Damit war von der ursprünglichen Malerwerktstatt nichts mehr zu erkennen und die vorgebaute Außenterrasse rundet heute das positive Erscheinungsbild ab.
Im Laufe der Jahre gewann ...
... der "Rostige Anker" viele Stammgäste aus nah und fern, die, wann immer sich die Gelegenheit bietet, gern bei Karla und Gisbert einkehren. Geschätzt wird die gute Küche, das gemütliche Ambiente und die familiäre Atmosphäre.





